Frosch auf Molekülen

Warum Biokunststoffe?

In Zeiten fortschreitender Verknappung fossiler Rohstoffe und globaler Klimaerwärmung stellt sich auch ZinCo der Herausforderung und sucht nach geeigneten Lösungen zur Ressourcenschonung. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe liegt nahe und verspricht enormes Potential. Nachwachsende Rohstoffe sind Biomasse aus land- bzw. forstwirtschaftlicher oder mariner Produktion. Der Mensch macht sich hier die Vorleistung der Natur zu Nutze, denn durch den Prozess der Photosynthese wird Kohlenstoff in Form von CO2 der Atmosphäre entzogen und in energiereiche, organische Verbindungen (Biomasse) umgewandelt. Die entstehenden Zucker und andere Bausteine können als Energieträger oder Chemie-Rohstoffe, zum Beispiel zur Herstellung von Biokunststoff, genutzt werden.

Der entscheidende Vorteil nachwachsender Rohstoffe gegenüber fossilen Rohstoffen liegt darin begründet, dass diese den Treibhauseffekt verringern und somit das Klima schützen. Zum Beispiel sparen Biokunststoffe im Vergleich zu fossilen Kunststoffen (bei gleicher Anwendung) in der Regel 20 bis 80 % der CO2-Emissionen ein.

Der Einstieg in die Nutzung von Biokunststoffen erfolgt im Bewusstsein, dass auch nachwachsende Agrarrohstoffe in der Menge nur begrenzt verfügbar sind. Landwirtschaftliche Flächen müssen vielen Zwecken, insbesondere der Lebensmittelerzeugung, dienen. Angesichts eines Verbrauchs von nur
0,006 % an der globalen Agrarfläche (Quelle: European Bioplastics und IfBB Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe) ist man sich bei ZinCo sicher: Die Entwicklung von Biokunststoffen und darauf basierenden nachhaltigen Konzepten wie der Dachbegrünung ist der richtige Weg.